Aufbauschneiden verhindern: Spezialschliff für weiche Metalle
Bei der Zerspanung von Aluminium ist die größte Herausforderung das „Kleben“ des Materials an der Schneide. Unsere VHM-Aluminiumfräser besitzen eine spezifische Geometrie mit besonders scharfen Schneidkanten, die den Span sauber abtrennen, bevor er durch Hitzeentwicklung verschweißen kann. Ob Sie weiche Aluminium-Legierungen oder thermoplastische Kunststoffe bearbeiten – dieser Spezialschliff sorgt dafür, dass die Werkzeuge schneiden statt zu drücken, was die Oberflächengüte massiv verbessert.
Prozesssicherheit durch effiziente Spanevakuierung
Ein verstopfter Spanraum führt bei Aluminium unweigerlich zum Werkzeugbruch. Die Architektur unserer Einschneider und Zweischneider ist konsequent auf maximalen Freiraum ausgelegt. Die weiten Nuten fördern den Spanfluss auch bei hohen Vorschüben direkt aus der Fräszone heraus. Besonders bei unseren 1/8" Zweischneidern für Aluminium ermöglicht diese Konstruktion ein flüssiges Arbeiten ohne Materialstau, was die thermische Belastung für Werkzeug und Bauteil minimiert.
Punktgenaues Eintauchen: Effizienz durch integrierte Bohrspitze
Für komplexe CNC-Anwendungen, bei denen Taschen oder Ausschnitte direkt aus dem vollen Material gefräst werden, bieten wir spezialisierte VHM-Zweischneider mit Bohrspitze an. Diese Besonderheit erlaubt es Ihnen, axial direkt in das Werkstück einzutauchen, ohne vorher zeitaufwendig vorbohren zu müssen. Die Bohrspitze zentriert das Werkzeug beim Eintauchen und reduziert die Belastung auf die Maschinenspindel, was besonders bei kleineren CNC-Portalen für deutlich mehr Laufruhe sorgt.
💡 Tipp vom Profi: Aufbauschneiden bei Aluminium vermeiden
Wenn Sie Probleme mit verklebten Schneiden bei weichem Aluminium haben, liegt das meist an einer zu geringen Wärmeabfuhr oder zu niedrigen Vorschüben. Nutzen Sie in solchen Fällen bevorzugt unsere Einschneider, da diese konstruktionsbedingt den größten Raum für den Span bieten und die Wärme schnell abtransportieren. Bei tiefen Taschen oder wenn Sie direkt eintauchen müssen, ist die Variante mit Bohrspitze ein echter Problemlöser: Sie verhindert das "Wandern" des Werkzeugs beim Eintauchen und schont die Spindel durch reduzierte axiale Last. Achten Sie zudem immer auf eine ausreichende Minimalmengenschmierung oder Druckluftkühlung, um die Spannuten frei von Spänen zu halten.